Was ein Passwort stark macht
- Die Länge: Jedes zusätzliche Zeichen vervielfacht den Aufwand, es zu erraten. Peile mindestens 12 Zeichen an, bei wichtigen Konten 16 oder mehr.
- Zufälligkeit: keine Namen, Daten, Fußballvereine oder Wörter aus dem Wörterbuch.
- Einzigartigkeit: ein anderes Passwort für jeden Dienst.
Häufige Fehler
- Das Geburtsdatum, den Namen eines Haustiers oder „123456“ verwenden.
- Nur eine Zahl am Ende ändern („Passwort1“, „Passwort2“), um es sich zu merken.
- Dasselbe für E-Mail, Bank und soziale Netzwerke verwenden: Wird es auf einer Seite geleakt, fallen alle.
- Es in einer ungeschützten Handynotiz oder auf einem sichtbaren Zettel aufbewahren.
So erzeugst du eines mit unserem Tool
- Öffne den „Passwort-Generator“.
- Wähle die Länge mit dem Schieberegler: 16 ist ein guter Anfang.
- Wähle die Zeichenarten aus. Wenn die Seite ein Sonderzeichen ablehnt, deaktiviere die Sonderzeichen.
- Klicke auf Neu generieren, bis es dir gefällt, und kopiere es mit der Schaltfläche Kopieren.
- Speichere es sofort in einem Passwortmanager.
Das Passwort wird in deinem Browser mit einer sicheren Zufallsquelle erstellt und weder gesendet noch irgendwo gespeichert.
Wo du deine Passwörter aufbewahrst
Am praktischsten ist ein Passwortmanager: Er merkt sich alle Passwörter für dich, und du musst dir nur ein langes, gutes Hauptpasswort einprägen. Auch die in Browsern integrierten Manager taugen, solange du dein Konto mit einem starken Passwort schützt.
Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung
Auch wenn dein Passwort hervorragend ist, aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung bei E-Mail, Bank und sozialen Netzwerken. So braucht jemand, der das Passwort in die Hände bekommt, zusätzlich den Code von deinem Handy.
Was tun, wenn ein Passwort geleakt wurde
Ändere es sofort auf dieser Seite und überall sonst, wo du es verwendet hast, beginnend mit der E-Mail. Prüfe, ob es Zugriffe gab, die du nicht kennst, und beende, wenn die Seite es erlaubt, alle offenen Sitzungen.
Häufige Fragen
Ist ein langer Satz besser oder ein Passwort mit Sonderzeichen?
Am meisten zählt die Länge. Ein langer, ungewöhnlicher Satz kann stark sein, aber ein zufälliges, von einem Tool erzeugtes Passwort ist noch besser, wenn du es in einem Passwortmanager speicherst.
Wie oft sollte ich es ändern?
Aus Gewohnheit musst du es nicht ändern, wenn es stark und einzigartig ist. Ändere es, wenn du vermutest, dass es geleakt wurde, oder wenn du es wiederverwendet hast.
Ist es sicher, Passwörter auf einer Website zu erzeugen?
Das hängt von der Seite ab. Hier läuft der Vorgang in deinem Browser, und das Passwort wird an keinen Server gesendet.